Dänemark Delfin Massakker
Alljährlich werden auf den Färöer-Inseln im Nordatlantik rund 1.000 Wale und Delfine in Buchten getrieben und von den Fischern und
Bewohnern grausam massakriert. Mehr als 500.000 Kilogramm Fleisch und Fett fallen dabei an und füllen die Kühltruhen der
Einheimischen. Die Walprodukte werden kostenlos an die Bewohner verteilt und in Restautants, Hotels und Supermärkten verkauft. Die Färinger haben mit durchschnittlich 55.000 Euro ein jährlich höheres Pro-Kopf-Einkommen als die meisten Europäer und sind auf den Walfang nicht angewiesen.
Die Färöer-Inseln gehören zwar zu Europa, sind aber nicht Mitglied der Europäischen Union.
Dementsprechend unterliegen sie nicht dem Walfangverbot der EU.Sie gehören dem Reichsverband Dänemark an und sind weitgehend autonom.
Seit Jahrzehnten protestieren Walschutz-Organisationen gegen den Färöer-Walfang - jedoch ohne Erfolg. Erstmalig besuchten daher Organisationsvertreter des WDSF und ProWal im Sommer 2020 die Inselgruppe offiziell und übergaben dem Parlament rund 60.000 Unterschriften aus aller Welt gegen den Färöer-Walfang.
Die Gründer und Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok von ProWal führten aber auch erfolgreich Aktionen mit einem Schiff in den Meeresregionen vor den Inseln durch, um die Grindwale von der Inselgruppe durch Pingeraktionen fern zu halten. Mehr als zwei Monate wurde daraufhin kein Wal an der Ostküste der Färöer-Inseln gefangen.
Die Mordquote an den intelligenten Meeressäugern liegt von März bis November 2020 bei 1.150 getöteten Tieren.
WDSF und ProWal haben zum Boykott sämtlicher Färöer-Produkte (überwiegend Fisch) und aller dänischen Firmenprodukte aufgerufen, zumal Dänemark den Walfang der Färöer durch eine entsprechende Gesetzgebung verbieten könnte.
Wie sieht es mit dem
Dänischen Bettenhaus aus, das gehört doch auch irgendwie zu Dänemark. Das wäre eine gute Protestadresse, oder nicht?